Denkmal für im Nationalsozialismus vertriebene Lehrende und Studierende der Geschichte an der Universität Wien

2022 wird im Hauptgebäude im Bereich der historischen Institute ein Denkmal für die über hundert im Nationalsozialismus vertriebenen Studierenden und Lehrenden der Geschichte errichtet.

2022 wird im Hauptgebäude im Bereich der historischen Institute ein Denkmal für die über hundert im Nationalsozialismus vertriebenen Studierenden und Lehrenden der Geschichte errichtet.

(Künstlerin: Iris Andraschek)

Das Denkmalsprojekt "Wenn Namen leuchten" von Iris Andraschek, das im Rahmen eines künstlerischen Wettbewerbs im Juni 2021 die Jury überzeugte, erinnert nicht nur kollektiv, sondern individuell und namentlich an die vertriebenen Geschichte-Lehrenden und -Studierenden. Das Projekt ist eine weitere Initiative im Zuge der aktiven Aufarbeitung der Geschichte der Universität Wien im Nationalsozialismus.

Eine Projektgruppe mit Vertreter*innen aller historischen Institute (Leitung : Martina Fuchs) entwickelt seit 2020 dieses Gedenkprojekt.

Die Recherchen zu den Hintergründen und den Biografien der Betroffenen erfolgen am "Forum Zeitgeschichte der Universität Wien" am Instiut für Zeitgeschichte und werden demnächst abgeschlossen.

Näheres zum Denkmal auf der Geschichte-Website der Universität Wien

BestandgeberIn: Universität Wien UrheberIn: Iris Andraschek © Iris Andraschek