FWF-Projekt P23980: Diskurs- und kunstgeschichtliche Untersuchungen zu Erdteilallegorien im Süden des Heiligen Römischen Reiches und Erschließung in einer multimedialen Datenbank

ProjektmitarbeiterInnen: Mag. Martin Gasteiner, Mag. Dr. Josef Köstlbauer, Dipl.-Kffr. MMag. Marion Romberg,

Projektleitung: o. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale

Projektträger: FWF P23980

Laufzeit: 1. Jänner 2012 bis 31. Dezember 2014

Untersuchungsgegenstand dieses Projektes sind Erdteilallegorien (EA) auf räumlich verankerten Bildträgern wie Wand-Deckenmalerei, Stuck, Skulptur, Kacheln und Gemälden innerhalb von Klöstern, Schlössern, Kirchen/Dorfkirchen, Gärten, Bürgerhäusern und auch auf öffentlichen Plätzen. Das erste Ziel ist eine systematische Erfassung innerhalb des Untersuchungsgebiets sowie die detaillierte Aufbereitung der EA im Hinblick auf eine Vielfalt von Zugängen durch unterschiedliche Disziplinen in einer Hypermediaumgebung. Es wird eine interaktive Datenbank aufgebaut, welche die Fülle eines ansonsten nur schwer zugänglichen Quellencorpus so aufbereitet, dass der (die) Benutzer(in) interaktiv wesentliche Einblicke in Präsenz, Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie in die historisch funktionalkommunikative Rolle der EA gewinnt.

Das zweite Ziel soll auf Basis des erstellten Quellencorpus das Schließen einer Forschungslücke in der Europaforschung sein. Im Mittelpunkt soll die bis dato aktuelle Frage von Peter Burke nach der „social history of the consciousness of Europe“ stehen. EA sind für eine systematische monographische Untersuchung, die Europadiskurse und Europabewusstsein bei unterschiedlichen, nicht zuletzt auch populären Gesellschaftsschichten analysieren will, ein besonders geeigneter Ausgangspunkt.

Für eine ausführlichere Projektbeschreibung: