Geschichte am Mittwoch (GaM) im SS 2005

Geschichte am Mittwoch (GaM) im SS 2005

Ort: Universität Wien - Institut für Geschichte, HS 45
Zeit: Mittwoch, 18.00 c.t. - 20.00 Uhr

Wenn Sie per Mail eingeladen werden wollen, mailen Sie bitte an folgende Adresse: veranstaltungen.geschichte@univie.ac.at

Organisation und Planung: Ursula Prutsch
Für die IEFN-Vorträge: Susanne Pils

 

2. März - Elke SEEFRIED (Augsburg)
„Reich“ und „Stände“. Ideen und Wirken des deutschen politischen Exils in Österreich 1933-1938
Moderation: Gernot Heiß

Abstract: Österreich diente zwischen 1933 und dem „Anschluss“ 1938 als Refugium für deutsche Emigranten, die vor dem Nationalsozialismus flohen. Dem hat die geschichtswissenschaftliche Forschung bislang wenig Beachtung geschenkt. In diesem Vortrag, der auf einer vor kurzem abgeschlossenen Dissertation basiert, soll zum einen Österreich als „Exilland“ verortet, also Umfang und Struktur der Emigration sowie die Asylpolitik des „Ständestaates“ in den Blick genommen werden. Die entscheidende Signifikanz des politischen Exils in Österreich liegt, dies ist unübersehbar, in der überproportionalen Repräsentanz der katholischen und konservativen Emigration, die im österreichischen katholischen „Ständestaat“ eine gleichsam kongeniale Operationsbasis vorfand. Diese Erkenntnis leitet zum zweiten Fokus hin: In einem ideengeschichtlichen Ansatz werden langfristige Traditionslinien und zentrale politische Vorstellungen des katholischen und konservativen Exils untersucht. Gruppenbiographische Längsschnittanalysen widmen sich deshalb den politischen Ideen der Emigranten aus dem katholischen, konservativen und konservativ-revolutionären Milieu, der Umformung dieser Ideen durch den Aufenthalt in Österreich und dem politischen Wirken der Emigranten im „Ständestaat“. Zwei Leitideen, die sich eng mit dem Exilland Österreich verbanden, rücken ins Zentrum der Betrachtung: Übernational, national oder nationalistisch aufgeladene Konzepte eines mitteleuropäischen Reiches sowie die Idee einer „ständischen Ordnung“ als Ergänzung oder Alternative zum demokratischen Parlamentarismus prägten sowohl den konservativen politischen Diskurs der späten Weimarer Republik als auch das Denken des deutschen Exils in Österreich; zugleich vermengten sie sich mit konservativen Denkmustern der späten Ersten Republik und des „Ständestaates“. Katholisch-konservativen Emigranten gelang es so, in der antinationalsozialistischen publizistischen Landschaft des „Ständestaates“ eine bedeutsame Rolle zu spielen.
Zur Person: Dr. phil, M.A., Diplom-Betriebswirtin (FH), Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Augsburg, nach dessen Abschluss Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politikwissenschaft und Geschichte der Frühen Neuzeit an den Universitäten Augsburg und Erlangen; 2004 Promotion an der Universität Augsburg mit der Dissertation „‚Reich’ und ‚Stände’. Ideen und Wirken des deutschen politischen Exils in Österreich 1933-1938“. Lehrbeauftragte am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Universität Augsburg). Seit Oktober 2004 Bearbeiterin des Briefbandes „Im politischen Abseits (1933-1945)“ der Edition „Theodor Heuss. Stuttgarter Ausgabe“.

16. März - Christa HÄMMERLE (Wien)
Fragile Beziehungen? Militär’ und Zivil’ im Zeitalter der Allgemeinen Wehrpflicht (Österreich-Ungarn, 1868 bis 1914)
Moderation: Edith Saurer

Abstract: In meinem Vortrag wird es vor allem um eine geschlechtergeschichtliche Analyse von Naht- und Bruchstellen des Verhältnisses zwischen Militär und Zivilbevölkerung gehen. Dieses Verhältnis blieb in Österreich-Ungarn auch nach der Einführung der Allgemeinen Wehrpflicht und den damit einhergehenden, im frühen 20. Jahrhundert kulminierenden gesellschaftlichen Militarisierungsprozessen, ein äußerst konfliktreiches – nicht nur aufgrund der zunehmenden nationalistischen Tendenzen gegen das gemeinsame k. (u.) k. Heer, das immer häufiger auch gegen innenpolitische Unruhen und Streiks eingesetzt wurde. Wie gestaltete sich, abgesehen davon, etwa das damalige Stellungs- und Einquartierungswesen, woran die lokalen Gemeinden und die politischen Behörden maßgeblich mitwirkten? Und wie verhielten sich aktiv dienende Soldaten ihren Selbstzeugnissen und Militärgerichtsakten zufolge in ´zivilen´ Kontexten, sei es während eines selten genug gewährten Heimaturlaubes, sei es in den Wirtshäusern der Garnison? Welchen ´Ruf´, welches Ansehen hatten sie, wie stand es außerhalb der Kasernen um die Akzeptanz ihres militärisch-männlichen Habitus, wie um ihre Gewaltbereitschaft? Können jene Männer, die ´gedient´ haben und damit innerhalb ihres Altersjahrganges bis zum Ersten Weltkrieg eine Minderheit blieben, dennoch als Repräsentanten einer mittels der Allgemeinen Wehrpflicht durchgesetzten Hegemonie militarisierter Männlichkeit gelten?
Zur Person: Dozentin für Neuere Geschichte und Frauen- und Geschlechtergeschichte am Institut für Geschichte der Universität Wien; Mitbegründerin und Mitherausgeberin von „L´Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft“ sowie der „´Homme Schriften. Reihe zur Feministischen Geschichtswissenschaft“; Co-Leiterin der „Sammlung Frauennachlässe“ am Institut für Geschichte.
U. a. zahlreiche Lehrveranstaltungen und Publikationen zu Militär, Krieg und Geschlecht im 19. und 20. Jahrhundert; 2002/03 Durchführung eines vom Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung in Österreich subventionierten Forschungsprojektes zum Thema "Die allgemeine Wehrpflicht zwischen Akzeptanz und Verweigerung: Militär und Männlichkeit/en in der Habsburgermonarchie (1868 - 1914/18)" (P 15234).

9. März - Susanne HEHENBERGER/ Paulus RAINER/ Helmut Trnek (Wien)
„Knochenarbeit“. Der Bestand der geistlichen Schatzkammer in Wien in wissenschaftlicher Bearbeitung (in Kooperation mit dem IEFN)
Moderation: Karl Vocelka

Abstract: Der Vortrag berichtet über ein seit März 2004 im Kunsthistorischen Museum laufendes, durch den Jubiläumsfonds der Nationalbank finanziertes Projekt, dessen Ziel es ist, den Gesamtbestand an Reliquiaren und liturgischem Gerät in der Wiener Geistlichen Schatzkammer wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dabei werden Stilkritik, Ikonographie und kunsthandwerkliche Analyse durch Fragen nach Provenienz, Gebrauch und kultureller Bedeutung der betreffenden Objekte ergänzt. Durch eine katalogmäßige Erfassung und disziplinübergreifende Bearbeitung sollen so im Sinne von Grundlagenforschung die Voraussetzungen für weiterführende historische und kunsthistorische Untersuchungen bereitgestellt werden.
Zu den Personen: Susanne Hehenberger, geb. 1974, studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Wien und Trier. 2001-2003 DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2003 promoviert. Universitätslektorin und Mitarbeiterin am Projekt Geistliche Schatzkammer in Wien. Forschungsschwerpunkte: Sexualitäts-, Kriminalitäts-, Kultur- und Geschlechtergeschichte in der Frühen Neuzeit.
Paulus Rainer, geb. 1972, studierte Kunstgeschichte in Innsbruck und Wien; 1998-2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien tätig. Mitarbeiter am Projekt Geistliche Schatzkammer in Wien. Forschungsschwerpunkte: neuzeitliche Ornamentik, Kunstgewerbe / angewandte Kunst.
Helmut Trnek, geb. 1942, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Geschichte an der Uni Wien, Promotion 1974; 1970-76 an der Österreichischen Galerie sowie der Bundeskunstförderung tätig. Seit 1976 Kustos an der Sammlung für Plastik und Kunstgewerbe (heute: Kunstkammer) sowie der Schatzkammer, 2002 Ernennung zum Direktor. Forschungsschwerpunkte: Kunst des Mittelalters, sowie Untersuchungen zum geistesgeschichtlich fundierten Wandel der höfischen Sammeltätigkeit anhand des habsburgischen Inventarbestands unter besonderer Berücksichtigung der Exotica.

6. April – Ernst LANGTHALER (Wien)
Zweierlei Agrarwende: Bäuerliche Gesellschaft in einer Gebirgs- und einer Flachlandregion 1880-2000
Moderation: Ernst Brückmüller

Abtract: Der Vortrag behandelt die „große Transformation“ österreichischer Agrargesellschaften im 20. Jahrhundert im Kleinen, am Beispiel zweier natur- und sozialräumlich unterschiedlicher Regionen in den niederösterreichischen Voralpen und im niederösterreichischem Flach- und Hügelland. Ein mikrohistorischer Ansatz leitet die qualitative und quantitative Interpretation mündlicher, schriftlicher und bildlicher Quellen an. Agrargesellschaftliche Transformationen allein durch äußere Bedingungen erklären und verstehen zu wollen, greift zu kurz: denn die „Agrarmodernisierung“ des 20. Jahrhunderts scheint auch durch die inneren Bedingungen regionaler Agrargesellschaften beeinflusst. Neben den natur- und sozialräumlichen Strukturen in den Regionen haben auch die alltäglichen Praktiken regionaler Akteure Einfluss darauf, welche Traditionen und Innovationen vor Ort wirksam werden – und welche nicht. Im regionalen Vergleich werden, trotz mancher Gemeinsamkeiten, zwei unterschiedliche Wege der „Agrarwende“ im 20. Jahrhundert – die Differenzierung zwischen ackerloser Viehwirtschaft („Hörndlbauer“) und viehloser Ackerwirtschaft („Körndlbauer“) – erkennbar.
Zur Person: Diplom- und Doktoratsstudium Geschichte und Fächerkombination an der Universität Wien, Graduiertenkolleg „Historische Anthropologie“, 1999-2002 Mitarbeit an diversen Forschungsprojekten (u.a. FWF, Historikerkommission der Republik Österreich, Forschungsschwerpunkt „Kulturwissenschaften/Cultural Studies“), seit 2002 Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, Lehrbeauftragter an der Universität Wien und an der Universität für Bodenkultur Wien.

13. April – Birgit KLEIN (Duisburg)
Tradition und Innovation: Jüdische Erbinnen in der Frühen Neuzeit (in Kooperation mit dem IEFN)
Moderation: Barbara Staudinger

Abstract: Das jüdische Erb- und Ehegüterrecht beruht auf antiken Grundlagen, die das männliche Geschlecht begünstigen. Im Laufe der Jahrhunderte kollidierten indes die antiken Normen zunehmend mit der sozialen Wirklichkeit. Da die Normen aufgrund jüdischer Rechtsprinzipien nicht verändert werden konnten, suchte man diese durch Verträge zu unterlaufen, die den Vermögenstransfer zwischen den Generationen und Geschlechtern den neuen Erfordernissen entsprechend regelten. In der Transferpraxis spiegeln sich die wandlungsfähigen Vorstellungen über Beziehungen und Rollen von Mann und Frau sowie Jung und Alt wider.
Zur Person: Dr. phil., Studium der Judaistik, Ev. Theologie und Klassischen Philologie in Heidelberg, Jerusalem, Bonn, Düsseldorf und Duisburg. Wiss. Mitarbeiterin 1993-1996 am Institut für Judaistik, Berlin, 1996-1998 im Fach Jüdische Studien, Duisburg, 1998-2001 im deutsch-israelischen DFG-Projekt "Germania Judaica IV". 2001-2004 Lise-Meitner-Habilitationsstipendiatin des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Projekt zum jüdischen Ehegüterrecht in der Vormoderne.

20. April – Walter POHL (Wien)
Ursprungserzählungen und Gegenbilder: ‚germanisches’ und ‚archaisches’ Frühmittelalter
Moderation: Karl Brunner

Abstract: Das dunkle‘ Frühmittelalter hat in der Moderne vielerlei ideologische Bedeutungen angenommen, denen jeweils historiographische Meistererzählungen entsprechen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde nach ethnischen oder staatlichen, ständischen oder kirchlichen Ursprüngen gesucht, die Identität stifteten und in denen die folgende Entwicklung bereits angelegt war. Heute geht es eher um die Frage nach der Entwicklung der westlichen Zivilisation insgesamt, für die das Frühmittelalter gleichsam den Urzustand markiert, aus dem Schriftlichkeit und Staatlichkeit, Wirtschaftsaufschwung und Zivilisationsprozess erst langsam hervortraten. Das frühe Mittelalter dient dabei als archaisches Gegenbild, dessen Urtümlichkeit in den zeitgenössischen Sozial- und Kulturwissenschaften häufig überzeichnet wird. In der Mediävistik werden verbreitet aus ethnologischen Vergleichsbeispielen Paradigmen für ein archaisch verstandenes Mittelalter abgeleitet. Der Vortrag wirft die methodische Frage nach dem Erkenntniswert dieser Meistererzählung vom ‚archaischen‘ Frühmittelalter auf.
Zur Person: Univ.Doz.Dr. Walter Pohl ist Direktor des Instituts für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und lehrt mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien. Er ist wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Wittgenstein-Preisträger 2004. Bücher u.a.: „Die Awaren“ (1988), „Die Germanen“ (2000), „Werkstätte der Erinnerung – Montecassino und die langobardische Vergangenheit“ (2001), „Die Völkerwanderung“ (2002).

27. April - Georg CAVALLAR (Wien)
Die Diskussion(en) über das Fremdenrecht in der Naturrechtstradition der Frühen Neuzeit
Moderation: August Reinisch

Abstract: Seit Francisco de Vitorias (1486-1546) berühmter Vorlesung De Indis über die Rechtmäßigkeit der spanischen conquista gibt es in der Naturrechtstradition bis in das 19. Jhdt. eine mehr oder weniger ununterbrochene Diskussion über das, was heute als Fremdenrecht bezeichnet wird. Vitoria hatte zugunsten der Spanier nur zwei Argumente als diskussionswürdig erachtet: erstens die - modern formuliert - humanitäre Intervention und zweitens die rechtliche Erlaubnis, als Individuum fremde Länder zu besuchen, mit den dortigen Einwohnern Beziehungen aufzunehmen und sich niederzulassen (das Reise- und Gastrecht bzw. ius peregrinandi). Bereits seine Schüler, noch mehr aber protestantische Autoren nach Vitoria setzten sich kritisch mit diesen Argumenten auseinander; es entstand eine fruchtbare Diskussion, die neben der Frage nach der Rechtmäßigkeit der europäischen Expansion auch politische, kulturelle und ökonomische Aspekte mit einschloß.
Zur Person: Univ.-Doz. Dr. Georg Cavallar unterrichtet Geschichte, Englisch, Psychologie und Philosophie am Wiener Wasagymnasium. Habilitation über das Fremdenrecht und die Idee einer internationalen Gemeinschaft im Natur- und Völkerrecht der Frühen Neuzeit am Institut für Geschichte der Universität Wien 2003, Lehrauftrag im Rahmen der Europastudien Wien.
Forschungsschwerpunkte: Kants politische Philosophie, Geschichte des Völkerrechts.

4. Mai – Patrick GEARY (Los Angeles)
Carolingian Models of Perfection
Moderation: Karl Brunner

The only contemporary, systematic account of the Carolingian Court is the De Ordinatione Palatii written by Hincmar of Reims in 853, almost forty years after the death of the ruler whose court Hincmar pretends to describe. The treatise has long been recognized as less an accurate description of the actual organization, personnel, and functioning of the Carolingian court (in any case, Hincmar was only eight years old when Charlemagne died and had no personal experience of the court, although he was deeply involved in court politics during the reigns of Louis the Pious and Charles the Bald) than an ideologically charged imaginative evocation of an ideal court. Thus the De Ordinatione Palatii is one of a number of Carolingian texts that, while pretending to describe central institutions of imperial governance and culture, are a complicated mixture of description, learned discourse, imaginative construction, and meditation. I propose to examine in my paper how Carolingians imagined ideal institutions by comparing this meditation on an ideal royal court with the equally complicated "Saint-Gall Plan," a diagram for the ideal Carolingian monastery, and the "Capitulary de villis," a fiscal text that describes the ideal royal estate. My intention is less to separate the "real" from the "fictional" in these very different documents than to suggest characteristic ways that Carolingian intellectuals within and on the periphery of court power and culture meditated on and represented complex human institutions.
Die Wahl des Themas erfolgte auch im Hinblick auf kulturgeschichtliche Ansätze, die in einem in diesem Jahr anlaufenden interdisziplinären und internationalen Projekt, an dem auch Barbara Schedl und Karl Brunner mitarbeiten, zur virtuellen Realisierung des St. Galler Klosterplanes ausprobiert werden.
Zur Person: Patrick Geary studied medieval history and philosophy at the Université catholique de Louvain in Belgium and received his doctorate in medieval studies from Yale University. He has held professorships at Princeton University, the University of Florida, the University of Notre Dame, and the University of California, Los Angeles where he is professor of medieval history and has served as visiting professor at the University of Vienna, the Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, and the Central European University. His research focuses on the social and cultural history of Western Europe in the early and central Middle Ages. His publications include Furta Sacra: Thefts of Relics in the Central Middle Ages Princeton, Princeton University Press, 1978. Revised edition 1991.; Aristocracy in Provence: The Rhone Basin at the Dawn of the Carolingian Age.
University of Pennsylvania Press, Philadelphia; Anton Hiersemann Verlag, Stuttgart, 1985; Before France and Germany: The Creation and Transformation of the Merovingian World, Oxford University Press, New York, 1988; Living with the Dead in the Middle Ages, Ithaca, Cornell University Press, 1994. Phantoms of Remembrance: Memory and Oblivion at the end of the first Millennium, Princeton University Press, 1994;The Myth of Nations: The Medieval Origins of Europe. Princeton: Princeton University Press, 2002; and with Gerd Althoff and Johannes Fried, Medieval Concepts of the Past: Ritual, Memory, Historiography, Cambridge, Cambridge University Press, 2002. Women at the Beginning: Origin Myths from the Amazons to the Virgin Mary will appear with Princeton University Press in 2005.

11. Mai - Garrett SHELDON (University of Virginia, Wise)
The Political Philosophies of the Early American Republic: Jefferson and Madison
Moderation: Georg Cavallar

Abstract: Historical scholarship in the past 30 years in the United States has identified three primary theoretical influences on the founding ideology of the American republic: (1) British (Lockean) liberalism; (2) Classical Republicanism; and (3) Protestant (Calvinist) Christianity. Two of the leading Founders of the American Revolution and republic, Thomas Jefferson, the author of the Declaration of Independence, and James Madison, the “Father” of the U.S. Constitution, combine these aspects of Early American political thought in differing ways that influence subsequent American Political Theory into the 21st century.
Zur Person: Garrett Ward Sheldon is The John Morton Beaty Professor of Political Science at the University of Virginia College at Wise in the USA. He is author of “The Political Philosophy of Thomas Jefferson” (Johns Hopkins University Press 1991), “The Political Philosophy of James Madison” (Johns Hopkins University Press 2001), “The History of Political Theory” (Peter Lang 1988), “Religion and Politics” (Lang 1990) and editor of “Encyclopedia of Political Thought”. He has lectured at Oxford University, Moscow University, Princeton, Rutgers, and Regent University.

18. Mai – Daniela HACKE (Zürich)
Sprechen über konfessionelle Differenzen. Zur politischen Kommunikation in der Eidgenossenschaft in der Frühen Neuzeit (in Kooperation mit dem IEFN)
Moderation: Thomas Winkelbauer

Abstract: Wie wurde in der Eidgenossenschaft des 17. Jahrhunderts konfessioneller Dissens in einen politischen Konsens überführt? Dieser Frage geht der Vortrag anhand ausgewählter Konflikte um die liturgische Ausstattung und Nutzung von Kirchenräumen (die in einigen Gemeinden der Grafschaft Baden beiden Konfessionen für ihre religiöse Praxis offen standen) und konfessionellen Polemiken nach. Der Vortrag akzentuiert die soziale Praxis kommunikativen und verständigungsorientierten Handelns, die sich bei den Mehrebenenkonflikten aus dem aktiv genutzten Auslegungsspielraum des Zweiten Landfriedens von 1531 ergab.
Zur Person: Studium in Hamburg und Bologna; 1997 Promotion in Cambridge (Prof. Peter Burke), Ehekonflikte im Venedig der FNZ, gleichzeitig Kollegmitglied des DFG-Graduiertenkollegs: Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption (Bonn);
1998 Postdoktorandin in dem interdisziplinären und kulturwissenschaftlich orientierten DFG-Graduiertenkolleg "Geschlechterdifferenz & Literatur" der Ludwig-Maximilians-Universität München; 1999-2002 Wiss. Assistentin bei Prof. Dr. Bernd Roeck (Zürich); seit April 2002 Projekt des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) (Arbeitstitel): Konfession, Politik, Kultur: Konfessionskonflikte und politisches Handeln in der Eidgenossenschaft: Die Grafschaft Baden (ca. 1580-1680)

25. Mai 2005 - Herbert Matis / Dana Štefanová (Wien)
Adelige Wirtschaftsaktivitäten und Aufklärung. Das Beispiel der sog. „Schwarzenberg Bank (1787-1813)“
Moderation: Andreas Resch

Abstract: Die Bedeutung der sog. „Schwarzenberg Bank“ („k.k. Wiener oktroyierten Commerzial-, Leih- und Wechselbank“) für die Unternehmens- und Bankengeschichte wurde bisher kaum untersucht. Im Mittelpunkt des Vortrags steht in mikrohistorischer Perspektive der Geschichte eines Unternehmens die Frage nach den Entscheidungsmechanismen über die Geschäftsstrategien dieser Bankinstitution. Dies wird nicht nur in Bezug auf Entscheidungsbefugnisse bei Bankeigentümern und Beschäftigten untersucht, sondern auch im Hinblick auf die bevorzugte Art von Finanzgeschäften oder die Wahl von Klienten. Ein besonderes Augenmerk wird – aufgrund der Eigentumsstruktur der Bank - auf die Motivation der Besitzer, eine Bankinstitution zu gründen, gerichtet.
Zur Person: Herbert Matis geboren 1941, 1965 Doktorat, Universität Wien, seit 1972 Ordinarius an der Wirtschaftsuniversität Wien. 1997-2000 Vizepräsident des FWF und Abteilungspräsident für die Geistes- und Sozialwissenschaften. 1994 Geschäftsführer d. Kardinal Innitzer Studienfonds, 1985-2003 Leiter d. Ludwig Boltzmann Instituts für wirtschaftshistorische Prozeßanalyse, seit 1998 Dozent am Internet MBA-Programm Educatis, Schweiz, 1988 Visiting Bye Fellow Robinson College, Cambr. UK, 2001 Senior Schumpeter Fellow, Center for European Studies, Harvard University, Cambridge MA. 2002 Advisory Board Webster University, Vienna branch ab 1. 10. 2003 Vizepräsident der Österr. Akademie der Wissenschaften, 2004 Vorstandsmitglied der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. 1988 korr. Mitglied d. Österr. Akademie d. Wiss., 1995 wirkl. Mitglied der Österr. Akad. d. Wiss., corr. Fellow Royal Historical Society, UK., ord. Mitgl. d. Academia Scientiarum et Artium Europeae.
Zur Person: Dana Stefanova geboren 1971, Studium der Geschichte und Germanistik (Univerzita J. E. Purkyne, Ústí nad Labem, Tschechischen Republik). 1995-1999 Doktoratsstudium in Wien am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Rahmen eines Bertha von Suttner –Stipendiums des Österreichischen Akademischen Austauschdienstes (ÖAD) zum Thema: „„Erbschaftspraxis und Handlungsspielräume der Untertanen in einer gutsherrlichen Gesellschaft. Die Herrschaft Frýdlant in Nordböhmen, 1558-1750”. Mitarbeiterin des FWF-Projektes "Schwarzenberg Bank, 1787-1830" (Projektleiter O.Prof. H. Matis, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wirtschaftsuniversität Wien).Zahlreiche Forschungsaufenthalte im Ausland, u. a. an der University of Cambridge. Juli 2003-September 2004 Academic Visitor am Department of Economic History, London School of Economics and Political Science. Seit 2002 Univ.Ass. am Institut für Geschichte der Universität Wien.

1. Juni - Stefan EMINGER (St. Pölten)
Gewerbepolitik und gewerbliche Organisationen in Österreich 1929-1938
Moderation: Karl Haas

Abstract: „Das Gewerbe“ galt im Österreich der Zwischenkriegszeit als Kernschicht der Christlichsozialen Partei und später des diktatorischen Regimes Dollfuss-Schuschnigg. Seinen Repräsentanten wurde vielfach pauschal eine rückwärtsgewandte, „antimodernistische“ Ideologie unterstellt, was die Gewerbetreibenden dann auch zu Hauptadressaten der „Ständeideologie“ des Regierungssystems 1934-1938 habe werden lassen. Neuere Forschungen zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild. Sie verweisen auf die Inhomogenität „des Gewerbes“ und lenken den Blick auf die Fraktionskämpfe zwischen den verschiedenen Gewerbegruppen. Verbandspolitik sollte stets auch als Distinktionsstrategie begriffen werden; als permanentes Bemühen zur Schaffung oder Aufrechterhaltung eines Modells des „richtigen Gewerbetreibenden“ mit hegemonialem Anspruch innerhalb dieser Berufsgruppe. Neben einer Strukturierung der verschiedenen Gewerbegruppen im Österreich der Zwischenkriegszeit wird es auch um Fragen der unterschiedlichen Formen der Interessenvermittlung, der verschiedenen ordnungspolitischen Vorstellungen und der politischen Wanderbewegungen im Gewerbe zur Zeit der Weltwirtschaftskrise gehen. Das wechselvolle Verhältnis von Gewerbetreibenden zum Nationalsozialismus vor und nach dem NS-Parteiverbot wird ebenso Thema sein wie eine Einschätzung der vom Dollfuß-Schuschnigg-Regime groß propagierten Mittelstandspolitik.
Zur Person: Stefan Eminger, Mag. phil., Dr. phil., geb. 1967, Diplom- und Doktoratsstudium der Geschichte an der Univ. Wien, seit 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Niederösterreichischen Landesarchiv und im Niederösterreichischen Institut für Landeskunde in St. Pölten, Lehraufträge am Institut für Zeitgeschichte der Univ. Wien. Forschungsschwerpunkte: Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Ersten Republik Österreich, Nationalsozialismus, Regionalgeschichte, Zwangsarbeit in „Niederdonau“.

8. Juni – Birgit HITTENBERGER (Wien)
Paraguay: Das „Archivo del Terror“ und dessen Rolle in der Aufarbeitungsdebatte über das Stroessner-Regime (1954-89)
Moderation: Teresa Frisch-Soto

Abstract: Nur drei Jahre nach dem Sturz des letzten paraguayischen Diktators Alfredo Stroessner, der damals die noch längste Diktatur des Kontinents innehatte, fand man das Archiv der politischen Polizei des gestürzten Regimes, das inzwischen als „Archiv des Schreckens“ bekannt ist. Dieses Aktenmaterial, das unter anderem Menschenrechtsverbrechen und die Repressionsmaschinerie des Regimes dokumentiert, brachte einen neuen Wind in die Aufarbeitungsdebatte Paraguays und löste eine heftige Diskussion über begangene Verbrechen und deren Aufklärung aus. Inzwischen, zwölf Jahre nach dessen Entdeckung, konnte unter anderem durch dieses Archiv, das öffentlich zugänglich gemacht wurde, einerseits zwar Aufarbeitungsarbeit geleistet werden, andererseits wurden aber auch viele Hoffnungen enttäuscht. Der Vortrag gibt kurz einen Einblick über den Inhalt des „Archiv des Schreckens“ und greift die Frage auf, welche Aufarbeitungsfunktion es leistet bzw. nicht leistet.
Zur Person: Studium der Geschichte und Spanisch an Universität Wien (1997-2003), insgesamt fünfmonatiger Studienaufenthalt (Universidad Nacional de Asunción) und Forschung für Dissertation in Paraguay (2003 und 2005), Mitarbeit an einem Projekt des Boltzmann Instituts für Politik und zwischenmenschliche Beziehungen (2004)

15. Juni – Gerti LANGER-OSTRAWSKY (Wien/St. Pölten) (in Kooperation mit dem IEFN)
Von "ehelicher lieb und treu" und der "helffte des Vermögens". Ehegüterrecht und Heiratsstrategien im Erzherzogtum Österreich unter der Enns im 17. und 18. Jahrhundert (in Kooperation mit dem IEFN)
Moderation: Andrea Griesebner

Abstract: Der Vortrag stellt Heiratsverträge als Quellengattung an der Schnittstelle zwischen Rechtsgeschichte und Wirtschafts-, Sozial- und Geschlechtergeschichte dar. Es geht in der Analyse um Rechtsnormen - Heiratspraxis - Macht und Beziehungen in der Ehe. Zentrale Punkte dabei: Veränderungen der Rechtsnormen vom "alten Landsbrauch" bis zu den Kodifikationen des 18. Jahrhunderts; Praxis des zentralen Arrangements der Eheschließung; Ehefrauen und Ehemänner: Herkunft-Vermögen-Macht; "eheliche lieb und treu" - allgemeine Verpflichtung oder Vermögens-Substitut?
Zur Person: Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Univ. Wien), Absolventin des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung; Lehrbeauftragte am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Seit 1983 Archivarin im NÖ Landesarchiv .Schwerpunkte Geschlechter/-Rechtsgeschichte, NS- Euthanasie. Öffentlichkeitsarbeit. 1998 Ausstellung "spurensuche". frauengeschichte im archiv im NÖLA; 2004 Ausstellung "Der rote Strich des Zensors". Textbücher, Libretti und Kabarett-Texte 1850-1926 im NÖLA.

22. Juni - Helmut REIMITZ (Wien)
Francos partes Germaniae vel Galliae non solum potestati, sed etiam suo nomini subiugasse. Zur Vergegenwärtigung von Raum und Konstruktion von Identität in der Karolingerzeit
Moderation: Walter Pohl

Abstract: Der Raum fränkischer Herrschaft, seine Zentren und seine Entwicklung in der Geschichte sind in der Historiographie der Karolingerzeit häufig recht unterschiedlich beschrieben. Lange Zeit wurde das in der modernen Forschung als Ausdruck der Schwierigkeiten frühmittelalterlicher Autoren gesehen, sich „richtig“ im geographischen Raum zu orientieren und vielfach mit dem Verlust geographischer Kenntnisse, besonders kartographischer Techniken der Raumauffassung im frühen Mittelalter, verbunden. Doch haben neuere Arbeiten darauf aufmerksam machen können, daß eine solche Abstraktion räumlicher Verhältnisse weder für Antike und Spätantike noch für das frühe Mittelalter vorauszusetzen sind. Ebenso wie die Geographie des römischen Imperiums waren auch die darauf aufbauenden geographischen Ordnungen des frühen Mittelalters vor allem von den jeweiligen politischen und sozialen Machtverhältnissen strukturiert. Nach dem Untergang des römischen Reichs im Westen änderten sich daher weniger die kognitiven Grundlagen der Raumwahrnehmung, sondern vor allem die politischen und sozialen Relationen, die sie strukturierten. Nicht der Verlust geographischer Kenntnisse wird durch die aus dem frühen Mittelalter überlieferten Texte dokumentiert, sondern verschiedene und besonders in der karolingischen Historiographie häufig konkurrierende – Versuche, eine sich ständig wandelnde Welt zu begreifen und zu ordnen.
Zur Person: Studium der Geschichte und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften and der Universtität Wien, Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung (Staatsprüfung 1998), Promotion 1999, seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Insitut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seit dem Sommersemester 2000 Lektor am Institut für Geschichte der Universität Wien. Grenze und Differenz im frühen Mittelalter (hg. mit Walter Pohl), 2000; d) (Hrsgg.), The Transformation of Frontiers from Late Antiquity to the Carolingians (Hg. mitWalter Pohl und Ian N. Wood) 2000; The Construction of Communities in the Early Middle Ages – Texts, Resources and Artefacts (Hg. mit R. Corradini u. M. Diesenberger) 2002.

29. Juni 2005 – Peter HASLINGER (Wien/München)
Die Grenzen des Eigenen und des Fremden: Debatten über das nationale Territorium in Ungarn, den böhmischen Ländern und der Tschechoslowakei 1880-1938
Moderation: Peter Urbanitsch

Abstract: Im Vortrag sollen Territorialvorstellungen in den tschechischen und ungarischen politischen Diskursen für die Zeit der späten Habsburgermonarchie und für die Zwischenkriegszeit vergleichend bilanziert werden. Dabei wird nicht nur ein Überblick über die Argumente geboten, mit denen Wissenschaft, Publizistik und Politik vor dem Ersten Weltkrieg das historische Ungarn und die böhmische Länder als eigennationale Territorien begriffen. Beleuchtet wird auch die Frage der sehr unterschiedlichen Bezugnahme auf die anderssprachige Bevölkerung innerhalb der historischen Grenzen und die geopolitische Selbstverortung innerhalb und jenseits Österreich-Ungarns. Im Umfeld der Friedensverhandlungen 1919/20 wird dann die argumentativ-politische „Herstellung“ des eigenen nationalstaatlichen Territoriums analysiert, vor allem am Beispiel der Argumentation der tschechoslowakischen Delegation zur Grenzziehung gegenüber Österreich und Ungarn. Abschließend sollen die Folgewirkungen verdeutlicht werden, die Revolutionen, Staatengründungen und Grenzveränderungen auf die Debatten und die Politik in Ungarn und der Tschechoslowakei nach 1920 ausübten. Im Zentrum steht hierbei die slowakische Frage. Der tschechoslowakischen Führung gelang es nicht, einen tschechoslowakischen nationalen Narrativ zu konzipieren und durchzusetzen, und verschiedene publizistische Kreise wirkten sogar in Richtung einer „Orientalisierung“ der Slowakei. In Ungarn hingegen entfaltete sich eine rege Publizistik und eine spezifische Festkultur, welche für die Rückgliederung der Slowakei und eine Wiederherstellung der historischen Grenzen eintraten – mit Argumenten, die unter dem Schlagwort „Frieden von Trianon“ zum Teil bis heute präsent geblieben sind.
Zur Person: Studium in Wien und Budapest, Sommeruniversitäten in Prag und Debrecen, visiting scholar an der University of California Berkeley und der Stanford University. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien (1990-1995), an der Universität Freiburg i. Br. (1997-2001) und am Collegium Carolinum, Forschungsstelle für die böhmischen Länder in München (seit 2001), 1996/97 Leiter der Außenstelle Budapest des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Habsburgermonarchie und Ostmittel- und Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert, Nationalismus-, Regionalismus- und Ethnizitätsforschung, Kommunikations- und Diskursgeschichte; Thema der Habilitationsschrift: Imagined territories – Nation und Territorium im tschechischen politischen Diskurs 1889-1938.

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